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Tipps für Job und Karriere

Elga

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Tipps und Tricks zur erfolgreichen Jobsuche, Lebenslauf, Bewerbung und Bewerbungsgespräch. 

27 Januar 2015 | 14:38

Ihre persönliche Strategie für eine erfolgreiche Jobsuche

Um sich bei der Jobsuche gegen die Mitbewerber durchzusetzen, ist heute mehr denn je Eigeninitiative gefragt. Auch wenn es in einigen Wirtschaftsbereichen einen eklatanten Mangel an Fachkräften gibt, ist dies keineswegs eine Jobgarantie. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, mit denen Sie Ihr Ziel schneller erreichen können.

 

Nehmen Sie sich Zeit für eine sorgfältige Bewerbung

 

Ihre Bewerbung ist weit mehr als eine Visitenkarte – sie ist in gewisser Weise das Porträt Ihrer Persönlichkeit. Mit ihr hinterlassen Sie bei Ihrem Wunsch-Arbeitgeber einen ersten Eindruck, der für den weiteren Auswahlprozess von fundamentaler Bedeutung ist.

 

Vielen Arbeitsuchenden ist nicht bewusst, dass in deutschen Unternehmen ein Großteil der Unterlagen innerhalb von Minuten aussortiert wird. Sie sollten also versuchen, Ihre Stärken möglichst überzeugend darzustellen. Neben fachlichen Fähigkeiten interessieren die Personalverantwortlichen vor allem Teamfähigkeit und Alleinstellungsmerkmale, die Sie vom Rest des Bewerberfeldes abheben.

 

Beachten Sie außerdem, dass die Anzahl der Rechtschreibfehler ein K.O.-Kriterium darstellt. Statistisch gesehen bedeuten bereits 1,8 Tippfehler das Aus für einen Jobkandidaten. Nutzen Sie daher unbedingt die Korrekturfunktion Ihres Schreibprogramms und lesen Sie den gesamten Bewerbungstext mehrmals durch. 

 

Nutzen Sie Karriereportale

 

Karrierenetzwerke wie Xing und LinkedIn erreichen mittlerweile Nutzerzahlen, die im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen. Wenn Sie also noch kein Profil bei einem der genannten Portale haben, sollten Sie dies schleunigst ändern. Lassen Sie die anderen Nutzer an Ihren bisherigen Erfahrungen in Ihrer Branche teilhaben und geben Sie Tipps, die Ihren Kontakten einen echten Mehrwert bieten.

 

Die Gründung einer Xing-Gruppe ist ebenfalls eine gute Idee. Die Moderatoren solcher Gruppen genießen bei den Nutzern ein hohes Ansehen und werden fast automatisch in die engere Wahl gezogen, wenn es um die Besetzung einer Stelle geht. Wenn es zu Ihrem Fachgebiet noch keine passende Gruppe gibt und es Ihre Zeit erlaubt, sollten Sie zumindest eine Zeit lang die Moderatorenrolle übernehmen. 

 

Networking ist heute ein absolutes Muss

 

Wer über ein breites Kontaktnetzwerk verfügt, hat es bei der Jobsuche bedeutend einfacher. Diese Erkenntnis setzt sich spätestens dann durch, wenn Kommilitonen scheinbar mühelos vom Hörsaal in gut bezahlte Jobs wechseln. Um Kontakte aufzubauen, muss man keineswegs oben auf der Karriereleiter stehen – bereits während des Studiums kann man damit anfangen, Verbindungen zu Top-Entscheidern zu knüpfen. Auf diese Weise erfährt man frühzeitig, wenn irgendwo eine interessante Position frei wird.

 

Stellenanzeigen richtig lesen

 

Es ist erstaunlich, wie viele Jobsuchende sich nicht die Mühe machen, Stelleninserate genau durchzulesen. Auf den Tischen von Personalern landen immer wieder Mappen von Bewerbern, deren Fähigkeiten den Anforderungen in keiner Weise entsprechen. Inhaltlich gliedern sich Jobinserate zumeist in eine Unternehmenspräsentation, das konkrete Jobangebot sowie die gewünschten Qualifikationen. Unter Umständen finden sich am Ende des Inserats Hinweise auf die Vergütung, Aufstiegschancen und das Einstelldatum.

 

Zu den sogenannten “Hard Skills” zählen unter anderem spezielles Fachwissen, Berufserfahrung,  Fremdsprachenkenntnisse, Führungsverantwortung und Auslandserfahrung. Formulierungen wie “Voraussetzung ist...” deuten an, dass Ihr Profil nicht von den beschriebenen Fähigkeiten abweichen sollte. Enthält der Text dagegen eine Formulierung wie “Verfügen Sie außerdem über...”, bedeutet dies, dass Bewerber bevorzugt werden, welche die betreffenden Fähigkeiten mitbringen.

 

Mit dem Begriff “Soft Skills” werden Schlüsselkompetenzen bezeichnet, die berufsübergreifend anwendbar sind. Sie beschreiben die Persönlichkeit des Bewerbers und helfen Personalern bei der Entscheidung zwischen mehreren Kandidaten. Neben Stressresistenz und emotionaler Intelligenz

sind Organisationsgeschick und Motivationstalent Eigenschaften, mit denen man die Verantwortlichen überzeugen kann.

 

Grundsätzlich gilt: Entspricht die Stellenanzeige zu 50 Prozent Ihrem Profil, lohnt sich eine Bewerbung. Fehlende Erfahrung kann in vielen Fällen durch die oben erwähnten Soft Skills wettgemacht werden. Ein motivierter und belastungsresistenter Berufseinsteiger ist den meisten Personalchefs allemal lieber als jemand, der sich als Solist von Unternehmen zu Unternehmen gehangelt hat. 

 

Suchmaschinen bringen schnelle Resultate

 

Jobsuchmaschinen haben gegenüber herkömmlichen Internetportalen einen bedeutenden Vorteil: Sie durchsuchen eine Vielzahl von Plattformen nach infrage kommenden Stellen und listen die Ergebnisse in übersichtlicher Form auf. Dies spart dem Nutzer nicht nur eine Menge Zeit – man erhält auch einen umfassenden Überblick über die Arbeitsmarktsituation in der betreffenden Region. Per Mausklick kann man die Stadt wechseln und sich alle dort verfügbaren Stellen anzeigen lassen.

 

Die Handhabung derartiger Tools ist denkbar einfach: Wer beispielsweise aktuellen Job in Berlin sucht, gibt die Berufsbezeichnung sowie den gewünschten Arbeitsort in eine Suchmaske ein und erhält innerhalb von Sekundenbruchteilen passende Angebote. Einige Suchmaschinen bieten sogar die Möglichkeit, sich in eine Mailer-Liste einzutragen. So verpasst man nie wieder ein lukratives Jobangebot und kann sich sofort bewerben, sobald es neue Stelleninserate gibt.


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