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What Heidi wouldn't do - mit Kohlenhydraten abnehmen

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Es reicht! Die fetten Jahre sind vorbei und die jahrelange Schokosucht muss aufhören oder zumindest durch eine andere Sucht ersetzt werden. Ich mache mit Hilfe der Methode fit10 eine Ernährungsumstellung. Viele Kohlenhydrate stehen auf dem Programm und sogar Naschen ist erlaubt - all das, was wohl auf Heidi Klums Diätplan nicht oben steht. Helfen soll es trotzdem! Meine Erfahrungen gibt es hier zum Nachlesen.

24 Mai 2012 | 15:53

Die fetten Jahre ...

Es hat in meinen 28 Jahren noch nicht „klick“ gemacht. Es heißt doch: Irgendwann macht es „klick“ und man nimmt von ganz alleine ab. Die bisherige Erkenntnis: Schokolade ist kein „Klick-Auslöser“ – egal wie viel man davon isst. Ich rauche nicht, ich trinke nicht – nicht mal Kaffee. Aber es gibt Bilder von mir, wie ich scheinbar einen Schwan füttere. Nur, dass ich das Brot esse und er sieht zu.

Ich war ein dünnes Kind, aber ein abhängiges Verhältnis zu Schokolade hatte ich schon immer. Während sich andere Kinder einen Urlaub in Walt Disney Land wünschten, träumte ich von einem zweiwöchigen Aufenthalt im Schlaraffenland. Alleine der Gedanke an einen Badeurlaub im dortigen Schokoladesee machte aus mir ein glückliches und hungriges Kind. Mit Schokolade im Mund war ich ruhig, brav, entspannt und zufrieden. Das Problem dabei ist: Irgendwann wird man von dem übermäßigen Schokokonsum zu einer fetten Teenagerin mit Aussicht auf Diabetes. Ich hatte schon BHs, da wussten gleichaltrige Mädchen noch nicht einmal, wozu Brüste gut sind. Irgendwann hörte ich dann das Model Kate Moss im Fernsehen sagen: „Nichts schmeckt besser, als dünn zu sein.“ Prompt begann ich mit meiner selbsterfundenen Diät: drei Liter Wasser und ein Apfel pro Tag dazu zwei Stunden Sport am Hometrainer mit Blick auf ein Kate Moss-Poster. Am ersten Tag der Kasteiung - als ich gerade mit dem Sport beginnen wollte - , warf ich die Flinte ins Korn und den Apfel aus dem Fenster. Dabei dachte ich mir: Doofe Kate Moss! Nichts schmeckt besser, als dünn zu sein? Die Gurke hat doch noch nie Nutella probiert! Mit Koks würde ich die zwei Stunden Sport pro Tag auch packen!

Im Alter von 16 habe ich die schlanke Kurve gekriegt – allerdings nur so lange, bis ich meinen ersten Freund kennen gelernt habe. Dann begann das große und lange gemeinsame Fressen. Irgendwann wollte ich beides loswerden, mein Fett und meinen Freund. Die Affäre zu einem russischen Profisportler hat in gewisser Weise beides vertrieben. Die kommenden Jahre war ich nie die Dünnste, aber durchaus zufrieden mit mir. Rund um die Diplomprüfung nahm ich schließlich gewaltig zu. Ich hatte keine Zeit mehr für Sport und stopfte nur noch ungesundes Zeug in mich hinein. Fett plus Zucker wurde zu meinem Lieblingsrezept. Voilà – hier sitze ich nun und platze aus allen Nähten. Aber jetzt ist Schluss mit Schokonuss. Es hat sich nun endgültig ausgekekst! Von nun an gibt es nur noch das Spielzeug aus dem Kinderüberraschungsei. Und die Ernährungswissenschafterin Christina Lachkovics-Budschedl darf mir dabei helfen. Mit ihrer fit10-Methode soll ich in 10 Wochen wieder schlank werden. Also auf zu ihrem ersten Termin!

Erkenntnis der Woche: Wenn man sich von Kinderüberraschungseier verabschiedet, fließen viele Tränen auf das Spielzeug.

Motto: Nicht vergessen, Gemüse essen!

Startgewicht: 86,6 Kilo



Kommentare (1) Comment

  • 27 Januar 2015 | 12:20 en

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