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Sabine Standenat

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Die letzten Fragen.

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    Ich habe eine äußerst dringende Frage an Sie. Mein Freund leidet unter massiven Schlafproblemen. Er arbeitet in Schichten unter hohem Zeitdruck und trägt viel Verantwortung in seinem Job. Wie er selbst sagt, hat er vergessen, wie man einschläft. Er hat dermaßen Angst nicht einzuschlafen, dass er im Endeffekt auch nicht einschlafen kann. Es ist schon so schlimm, dass er öfters 4 Nächte lang wach gelegen ist und natürlich trotzdem arbeiten gehen musste. Er weiß, es ist alles eine Kopfsache. Er hat versucht, an andere Dinge beim Einschlafen zu denken oder sich nur auf die Atmung zu konzentrieren, vorher Sport zu machen usw. Nichts hat geholfen. Er kann nur noch mit Schlaftabletten oder Alkohol einschlafen. So kann es nicht weitergehen. Haben Sie einen Rat? Danke

    Schlaflosigkeit ist wirklich schlimm..... Ihr Freund leidet offensichtlich an sehr starkem Druck in seinem Beruf. Ist dieser Beruf auch tatsächlich das was er machen möchte?Vielleicht ist die Unfähigkeit sich zu entspannen ein Zeichen dafür, dass in seinem Leben etwas grundlegend geändert werden sollte. Ermutigen Sie ihn mit Ihnen aber durchaus auch mit einer therapeurtischen Person offen zu sprechen. Pragmatisch haben sich Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Meditation, Schlaftees, langweilige Lektüre oder Rückwärtszählen von 100 bewährt. Bitte kein Sport am Abend! Das putscht noch mehr auf. Alles Gute!

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    Liebe Frau Standenat, Ich habe eine Frage zum Thema Selbstliebe. Ich habe schon mehrere Bücher zu dem Thema gelesen, weil ich finde, dass es wirklich wichtig ist, sich selber zu schätzen. Aber ich finde es immer etwas lächerlich meinem Spiegelbild zu sagen, wie toll es ist... Welche anderen Techniken, sein Selbstbewusstsein aufzubauen können Sie denn noch empfehlen?

    Das ist gar nicht lächerlich.....:-) Aber versuchen Sie es einmal mit dem Satz: "Ich - Ihr Name - verdiene es, dass es in mir in jedem Lebensbereich s u p e r g u t geht!" Und demnächst beginnt der nächste Selbstliebekurs unter meiner Leitung.......Info: www.standenat.at Lieber Gruß!

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    Eine Bekannte von mir ist an Krebs erkrankt. Die Heilungschancen stehen laut Ärzten nicht schlecht, aber Sie ist total down. Wie kann ich Ihr am besten Mut zusprechen? Ich hoffe, Sie können mir ein paar Tipps geben.

    Fragen Sie Ihre Bekannte was ihr in der jetzigen Situation am ehesten helfen könnte. Vielleicht braucht sie den Austausch mit Betroffenen, liebevolles "da sein" oder einfach Ruhe. Möglicherweise will sie auch ganz offen über ihre Ängste sprechen, ohne dass ihr jemand sofort ins Wort fällt. Informieren Sie sich, welche alternativen Behandlungsangebote es gibt. Fragen Sie sie auch, ob Sie eine Psychotherapie machen möchte. Es ist in so einer Situation ganz wichtig herauszufinden, was der Betroffene wirklich möchte und ihm nicht nur eigene Vorstellungen überzustülpen. Das geschieht oft im guten Glauben, kann aber sehr belastend sein. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Freundin alles Gute!

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    Ich habe das Gefühl, mein Leben gerät total aus den Fugen. Ich werde nächstes Monat 40 und habe die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, nicht erreicht (Haus bauen, Kinder kriegen etc). Fetter werd ich auch ständig und in der Arbeit läuft es auch nicht gut. Früher hatte ich mein Leben immer im Griff, aber jetzt bin ich einfach nicht der Mensch, der ich werden wollte. Was soll ich bloß tun. Ich bin verzweifelt.

    Ich kann Sie sehr gut verstehen. Aber machen Sie trotzdem eine Liste von Dingen, die Sie errreichen möchten. Und noch eine von dem was Sie auch erreicht haben. Nicht ganz mutlos sein, wenn die 2 Liste klein ausfällt! Scheuen Sie auch nicht davor zurück Hilfe zu suchen - ein Gespräch mit einer neutralen Person kann plötzlich eine Perspektive zeigen, die Sie alleine nicht gesehen haben. Interessieren Sie sich auch für Selbstliebe - lesen Sie Bücher oder buchen Sie ein Seminar. Vielleicht geht es ja auch darum Ihre ursprünglichen Wünsche zu hinterfragen und sich neue Ziele zu setzen. Alles, alles Gute!

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    Liebe Frau Standenat, der Mann einer guten Freundin ist an Krebs erkrankt und ich würde ihr so gerne irgendwie helfen. Sie kümmert sich rund um die Uhr um Ihren Mann, der gerade mitten in der Chemotherapie steckt. Vor Ihrem Mann und Ihren Kindern spielt Sie die Starke, ist aber im Grunde selber total fertig. Ich weiß nicht wie lange Sie das so noch durchhält. Kann ich irgendetwas für Sie tun?

    Fragen Sie einfach ob Sie etwas für sie tun können und ermutigen Sie sie, Ihr Angbot auch anzunehmen. Ich habe lange an der Krebsstation im Wilhelminenspital gearbeitet und weiß, dass Angehörige oft ungeheuer belastet sind. Sagen Sie ihr, dass es keinen Sinn macht, wenn sie nicht für ihre Erholung sorgt, weil sie dann auch nicht gut für ihren Mann da sein kann. Vielleiccht hilft es ihr auch, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Es ist so wichtig, dass sie sich "erlaubt" sich selbst Gutes zu tun. Ich wünsche auch Ihnen viel Kraft, wenn Sie Ihre Freundin begleiten. Alles Liebe!

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    Sehr geehrte Frau Standenat, danke für die fragen die sie mir gestellt haben.habe in mich hinein gehört und festgestellt,dass es mir sehr wohl einerseits geschmeichelt hat,andererseits wegen der kinder(aber er muss selbst auf die beiden zugehen-naja wir werden sehen) aber ich hab mich bei seiner Anwesenheit nicht wohl gefühlt,da die Verletzungen sehr tief sitzen und er doch tatsächlich wieder seine Art (bevormunden,egoistisch und mir das Gefühl geben,ich kann ohne ihn nicht) demonstrierte.glaub er war sich meiner sicher und wollte wieder zurück.als ich ihm gesagt habe,dass er sich bei mir nicht mehr melden solle hat er natürlich wieder böse reagiert.gott sei dank bin ich ihn los ich bedanke mich nochmals recht herzlichst Steffi

    Liebe Steffi - ich freue mich, dass ich helfen konnte. Ganz lieber Gruß!

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    ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll,bin nach bin seit zwei Jahren geschieden (25 Jahre verheiratet).war eine böse Scheidung,wurde betrogen,dann ca vier Jahre ein hin und her (er wollte eigentlich zwei Frauen) dann der Schlussstrich von meiner Seite.als er merkte dass es ernst wird hat er nur mehr um sich geschlagen und auch den Kontakt zu unseren Kinder (damals 22 und 24 Jahre) seit ca einem Jahr konnten wir wieder wie normale Erwachsene wenigstens miteinander kommunizieren,wollte ihn den weg zu seinen Kindern und inzwischen Enkelkinder ebnen,was er sehr gern annahm.aber inzwischen hab ich gemerkt,dass er für jeden Besuch bei den Kindern mich dabei haben möchte,mir auch bei gewissen arbeiten in meinen Haus (bei Scheidung hab ich die Schulden fürs Haus übernommen) behilflich ist obwohl ich ihn nicht darum bitte.meine Schwestern haben Bedenken er könne sich wieder in mein leben drängen,weil er gemerkt hat,dass er so deine dumme nicht mehr findet,die ihm alles abnimmt und immer alle schuld auf sich nimmt.muss auch sagen,er kommt und macht mir manchesmal Vorwürfe für einige Handlungen,die seit unsere Trennung (seit 4 Jahren) und Scheidung (2 Jahre) setzte bzw setze.bitte können Sie mir weiterhelfen danke Steffi

    Liebe Steffi - was möchten S i e denn?? Könnten Sie sich vorstellen mit ihm nochmal einen Neuanfang zu machen? Oder nicht? Fragen Sie sich auch, ob es Ihnen angenehm ist, dass er wieder mehr "da" ist oder ob Sie sich nur ein wenig geschmeichelt fühlen. Falls es einen Neubeginn gibt sollten Sie darauf bestehen, dass es eine richtige Aussprache gibt und neue Regeln festgelegt werden. Sonst endet alles sehr bald wieder wie früher...... Aber möglicherweise haben Sie sich in Ihrem neuen Leben schon besser ohne ihn eingerichtet. Dann geht es nur darum ob es Ihnen passt, dass er in dieser Weise präsent ist. Sonst genießen Sie einfach die Hilfe als kleine Wiedergutmachung, die Ihnen zusteht. Und verbitten Sie sich Kritik - denn das geht ihn nichts mehr an. Alles Liebe!

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    Hallo, vielleicht haben Sie ja einen Tipp für mich. Ich bin selbständig und muss auch immer wieder mal zuhause am Computer arbeiten. Mein Mann (wir sind seit acht jahre verheiratet und haben auch ein Kind zusammen) wird jedesmal unrund und eifersüchtig, wenn ich zum beispiel am Wochenende unangekündigt einige Stunden arbeiten muss. Wenn er aber mal etwas für seinen Job vorbereiten muss, ist das in Ordnung. Was kann ich tun, damit es nicht jedes Mal in einen Streit ausartet und wir immer wieder die gleichen Diskussionen haben? Wieso muss ich mich immer rechtfertigen? Danke für Ihre Mühe!

    Oje....leider eine häufige männliche Verhaltensweise: Ich darf, du nicht.....Überlegen Sie dennoch, ob Ihr Mann sich möglicherweise auch sonst "vernachlässigt" vorkommt. Es passiert häufig, dass ein Partner das Gefühl hat, zuwenig Aufmerksamkeit zu bekommen oder aber tatsächlich zu wenig bekommt. Klären Sie vorerst für sich, welche der beiden Varianten stimmen könnte. Ist die Arbeit am Wochenende der einzige Streitpunkt in Ihrer Beziehung oder zieht sich das Thema "Du schenkst mir zuwenig Beachtung!" wie ein roter Faden durch alle Streitigeiten? Überlegen Sie also: Worum geht es bei unseren Meinungsverschiedenheiten w i r k l i c h? Sehr wahrscheinlich geht es gar nicht nur um Ihre Wochenendarbeit, sondern um das viel grundlegendere Thema: Wie wichtig bin ich dir?? Darüber sollten Sie mit ihm sprechen. Herzlicher Gruß!

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