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Linda Syllaba

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    Meine Frau hat scho wieda eine ihrer Essensspinnereien. Jetzt macht sie einen auf vegan und kocht nur noch Grünzeug. Das führt fast jeden Tag zu Streitereien. Gesund ist ja gut, aber das sie mir sogar verbietet, Fleisch zu kaufen und sebst zu kochen geht zu weit! Der Geruch stört sie! Können Sie das glauben? Also i net! Ich weiß nimma, was i mit der anfangen soll!

    Klingt so, als hätten Sie und Ihre Frau ganz unterschiedliche Betrachtungsweisen auf das Thema Essen. Wäre spannend zu erfahren, welche persönliche Geschichte Sie jeweils dazu haben. D.h. wie sind Sie jeweils damit großgeworden? Wie wurde in der Herkunftsfamilie mit Essen und Nahrungsaufnahme umgegangen? War das etwas sehr Bewusstes, oder eher eine Nebensache? War es Genussvoll oder einfach ein Muss? Welche Kultur gab es rundherum um die Thematik? Da Sie "schon wieder" von "Essensspinnereien" schreiben, vermute ich, dass Ihre Frau ein echtes Thema damit hat - was Sie mit Ihrem Hintergrund vermutlich gar nicht nachvollziehen können! Nun hat ihre Frau (unbewusst) einen Partner gewählt, der einen völlig konträren Zugang dazu hat - und das klingt jetzt bestimmt ganz schräg - das hat sie auch deshalb gemacht, um bei Ihnen etwas lernen zu können, was sie selbst nicht hat, UND UMGEKEHRT Sie ebenso! D.h. Sie beide können da etwas voneinander lernen. Ich sage selbst in solchen Situationen, die es in meinem eigenen Beziehungsleben ja auch gibt, dass ich meinen Lehrmeister geheiratet habe ;-) Es ist schwierig sich einer konträren Haltung anzunähern, besonders wenn es ganz fest in einem drinnen verankert ist. DAs erfordert viel Offenheit, Ehrlichkeit mit sich selbst und natürlich die Bereitschaft, sich den Gegensätzlichkeiten zu stellen. Ich will Sie ermutigen, es zu tun, denn ich bin mir sicher, dass es letztendlich für beide persönliches Wachstum bedeutet. Wachstumsschmerzen inklusive. Hoffe mit dieser Sichtweise einen hilfreichen Impuls setzen zu können. Bei Bedarf melden Sie sich einfach wieder. Ich stehe natürlich auch für persönliche Konsultation (am besten miteinander) zur Verfügung. Schauen Sie einfach mal unter www.beziehungshaus.at rein. Herzliche Grüße, Linda Syllaba

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    Ich glaub, mein Freund betrügt mich. Soll ich ihn darauf ansprechen? UNd wenn ja, wie???????

    Liebe Fragende, wenn einer von Beiden eine Aussenbeziehung hat (?), dann bedeutet dass in den allermeisten Fällen, dass irgendwas in der Beziehung fehlt. Aussenbeziehungen müssen nicht zwangsläufig sexueller Natur sein, auch ganz dicke Frauenfreundschaften, die Arbeit, das Hobby, der Computer/Fernseher usw. bieten Gelegenheit für eine "Aussenbeziehung", die manchmal auch so eine Art "Beam-mich-weg"-Strategie ist, um sich mit den Dingen, die wirklich anstehen, nicht auseinandersetzen zu müssen. Ich empfehle Ihnen also, mit Ihrem Freund zu reden. Wie geht es ihm eigentlich so? Was beschäftigt ihn? Wann haben Sie zuletzt so richtig das Gefühl gehabt, miteinander in KONTAKT zu sein? Erzählen Sie ihm auch von sich selbst, was Sie bewegt, ganz allgemein in Ihrem Leben, nicht der Verdacht, mit dem Sie sich an mich gewandt haben. Was nützt es Ihnen, genau zu klären, ob und wie Ihr Freund Sie betrügt? Wenn Sie Ihn behalten wollen, stellen Sie den Kontakt, das GEfühl der Verbundenheit wieder her. Ich vermute, dass Sie zu Beginn Ihrer Beziehung dieses Gefühl hatten und es momentan vielleicht nicht so ausgeprägt da ist? SChauen Sie selbst und noch besser gemeinsam nach, was es ist, das fehlt in Ihrer Beziehung - möglichst ohne Schuldzuweisungen oder Vorwürfe. Und dann schauen Sie, ob es nicht doch einen Weg gibt, diese Löcher aufzufüllen? Hoffe, geholfen zu haben. Sie können mich gerne auch im echten Leben konsultieren. Schauen Sie einfach unter www.beziehungshaus.at mal rein. Herzliche Grüße, Linda Syllaba

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    Liebe Frau Syllaba, ich bin seit fünf Jahren mit meinem Partner zusammen und im Grunde gibt es auch nichts zu bemängeln, wir verstehen uns gut, alles ist prima. Aber seit einigen Monaten habe ich das Gefühl, wir haben immer weniger gemeinsam und entfernen uns immer mehr voneinander. Was kann ich tun?

    Liebe Fragende, das kommt ja in den besten BEziehungen vor, dass man sich nach einiger Zeit weniger zu sagen hat, schließlich sind auch Beziehungen in "Schwingung", d.h. mal schwingt es in die eine, mal in die andere Richtung. Wenn jedoch die Partner beginnen ihre Aufmerksamkeit nach aussen zu richten statt nach innen, also zueinander hin, kanns schmerzhaft werden. Was können Sie also tun? STellen Sie sich mal folgende Fragen: Was ich so sehr an meinem Parnter liebe ist.... Worin ich mich zu BEginn unserer Beziehung verliebt habe:... Ich fühle mich von meinem Partner geliebt wenn er.... (Referenz auf bereits Erlebtes!) Ich fühle mich von meinem Partner geliebt wenn wir... (Referenz auf bereits Erlebtes!) Wenn Sie die Antworten gefunden haben, empfehle ich Ihnen, mit Ihrem Partner zu sprechen, in Teilhaben zu lassen an Ihrer Erlebniswelt, beschreiben Sie ihm Ihre Gefühle - möglichst ohne Vorwurf - erzählen Sie, wie es IHNEN geht, ohne Schuldzuweisung (die bringen Sie nicht weiter). Und dann schenken Sie ihm die Antworten auf die oben gestellten Fragen. DAs ist wie ein Geschenk! Vielleicht mag er das selbe ja auch für Sie tun. Je mehr Sie voneinander wissen, wann und wodurch sie sich geliebt fühlen. Umso eher besteht die Chance, dass diese Dinge auch herbeigeführt werden. Ansonsten können Sie sich überlegen, was sich verändert hat, so dass Sie das Gefühl der Entfremdung haben. Interessieren sie sich für das, was ihr Partner macht? Fühlen Sie sein Interesse? Oft sind auch die Dinge, die wir unserem Partner "vorwerfen" genau die, an denen wir selbst zu lernen haben. Das erfordert einen sehr ehrlichen Blick auf sich selbst und ist nicht unbedingt angenehm. Ich nenne das dann "Wachstumsschmerzen". :-) Hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sie können mich natürlich gerne auch im echten Leben konsultieren, schauen Sie einfach rein unter www.beziehungshaus.at Herzliche Grüße, Linda Syllaba

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