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Michaela Kober

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Die letzten Fragen.

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    Liebe Frau Kober! Entspannen ist für mich kein Problem. Eher das Umgekehrte: Ich habe einen PC-Job und manchmal kann ich mich einfach nicht auf das konzentrieren, was mir das Kastl gerade anzeigt. Meine Gedanken schweifen komplett ab und ich starre nur auf irgendwelche Symbole und Zeichen, deren Zusammenhang ich nicht erkenne. Eine Sekunde später bin ich schon auf der nächsten Klatschseite und lese Schrott über Stars in Hollywood, was meine Arbeit noch mehr beeinflusst. Könnten Sie Konzentrationstipps geben? Akupressur oder was hilft da? Vielen Dank und liebe Grüße!

    Es ist schwer so aus der Ferne zu beurteilen, oder einen Rat zu geben, ohne wirklich einen Hintergrund von Ihnen zu kennen. Was mir spontan dazu einfällt ist die Frage, ist das was Sie beruflich machen, erfüllen d für Sie, oder liegen Ihre Interessen und Wünsche wo anders. Es scheint mir, als wären Sie nicht so überzeugt bei dem was Sie machen. Dazu wäre natürlich hilfreich zu wissen, wie es Ihnen in den anderen Lebenslagen geht. Auch privat. Kennen Sie da auch das Gefühl der Unkonzentriertheit? Oder ist es nur auf die berufliche Tätigkeit bezogen? Natürlich gibt es Methoden, die die Konzentration fördern. PMR, Autogenes Training, ... Auch Diverse Akupressurpunkte zur Unterstützung des inneren Gleichgewichts. Aber es ist schwierig etwas zu raten, ohne Ihre genaue Situation zu kennen. Was ich Ihnen auf den Weg mitgeben kann, ist die Fragestellung bin ich mit meinem Leben zufrieden? Was möchte ich beibehalten, was könnte/Sollte/möchte ich verändern. Was interessiert mich? Was möchte ich in meinem Leben machen und erreichen? Welche Werte habe ich? ... Eine schöne Sache um Konzenteration zu fördern ist zB die Kerzenmeditation. Nehem sie eine Kerze, setzen Sie sich so hin, dass die Augen in waagrechter Höhe der Kerzenflamme sind. Konzentrieren Sie sich auf die Flamme. Etwa 2 Minuten, ohne die Augen dabei zu schließen. Auch den Schließreflex versuchen Sie zu unterbinden. Dann schließen Sie die Augen. Und beobachten welche Bilder vor Ihrem inneren Auge entstehen. Wiederholen Sie diesen Vorgang etwa 5 Mal. Diese Meditation hilft beim Bewusstwerden der eigenen Gedanken, Wünsche, Träume, ... fördert aber auch die Konzentration auf eine Sache. Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen, alles Gute Ihre Michaela Kober

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    Ich stehe ständig unter Strom, egal ob bei der Arbeit oder im Privatleben. Ich finde das total anstrengend, weiß aber nicht, was ich dagegen tun kann und wie ich endlich mal richtig entspannen kann. Haben Sie vielleicht einen Tipp?

    Lieben Dank für die Frage, die Sie an mich richten, und die vermutlich ganz vielen anderen Menschen auch durch den Kopf geht. Haben Sie sich schon mal gedanken gemacht was Sie so unter Strom stehen lässt? Was geht in Ihnen vor? Wie fühlen SIe sich? Wo fühlen Sie es? Bei wem fühlen Sie es oder in welcher Situation? Meist liegen die Gründe etwas tiefer. Setzen Sie sich selbst unter Druck, oder sind es die Anderen? Wie sieht es mit Ihrem Einschätzen von Ihren persönlichen Ressourcen aus? Nehmen Sie sich gleichzeitig zu vieler Dinge an? Sind Sie Perfektionist, oder wird wirklich zu viel von Ihnen verlangt? Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, versuchen Sie sich in einer ruhigen Minute (bzw. so lange Sie dafür benötigen) all diese Fragen, wahrheitsgemäss zu beantworten. Lügen Sie sich nicht selbst an. Das schadet Ihnen und Ihrem Umfeld. Gönnen Sie sich jeden Tag zumindest eine halbe Stunde, nur für Sie alleine. Wie Sie die nutzen bleibt ganz Ihnen überlassen. Sprechen Sie das mit Ihrem Privat Umfeld ab. Beruflich stellt sich die Frage, kennen Sie und Ihre Kollegen Ihr tatsächliches Aufgabengebiet? Können Sie auch mal sagen NEIN, derzeit kann ich nichts zusätzlich übernehmen, aber gerne ein anderes Mal. Gefällt Ihnen Ihr Beruf, oder dient er lediglich dem Geldverdienen. Haben Sie eigentlich eine andere Berufung? Sie sehen, es führt kein Weg daran vorbei, bei dem Gefühl "des Unter Strom Stehen" sich selbst zu hinterfragen und zum Kern des Gefühls zu kommen. Es wird auch sicher nicht von heute auf morgen gehen. Unterstützen können Sie dabei diverse Entspannungsmethoden, gerne beratend durch eine(r)m Professionist(en)/In, aber ist es ein Dauerzustand, sollte man etwas im Leben ändern und nicht "nur "überdecken. Sie sollten es sich wert sein auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlfühlen zu achten! Gönnen Sie sich Auszeiten, evaluieren Sie welche Art von Entspannung Ihnen gut tut, und muten Sie sich nicht mehr zu, als Sie leisten können. Für sich und andere Menschen. Alles Liebe und hoffentlich einen geruhsamen Abend, Ihre Michaela Kober

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    Wenn ich unter Stress stehe bin ich wie eine Eisenbahn und fahre alle Leute nieder, schreie sie an und sage oft Dinge, die dem anderen wehtun. Wie kann ich das lösen?

    Lieben Dank für Ihre Frage. Ich finde es toll, dass Sie selbst merken, dass es nicht in Ordnung ist, den eigenen Stress andere spüren zu lassen. Trotzdem, ich kann Sie sehr gut verstehen. Wenn man privat, oder beruflich Stress hat, und es das Umfeld entweder gar nicht merkt, oder auch nicht weiß mit Ihnen umzugehen, kann es schon zu solchen Situationen kommen. Aus der Überforderung heraus. Haben Sie sich schon mal Gedanken macht, was Ihnen genau Stress macht und dann auch weiterführend, warum es Ihnen Stress macht? Haben Sie mit Ihrem Umfeld gesprochen, und Ihre Gefühle erzählt, um einen Weg zu finden Sie zu entlasten und "richtig" oder sagen wir "sensibel" mit Ihnen umzugehen? Diese Schritte würde ich Ihnen sehr empfehlen. Darüber hinaus gäbe es natürlich die Möglichkeit sich Methoden anzueignen, die es ermöglichen mit Stresssituationen anders umzugehen. Ich denke da an Autogenes Training, PMR nach Jacobson, diverse sportliche Betätigung,... je nachdem welcher Stresstyp bzw. Entspannungstyp Sie sind. All das kann Ihnen helfen in der Situation, oder auch im generellen Umgang mit sich selbst, sprich mit Ihnen, Stress und Frust abzubauen. Wagen Sie den Schritt in eine konkrete Beratung. Sie werden sehen, wie erleichtert Sie sein werden. Ich wünsche Ihnen viel Glück und alles Gute, Ihre Michaela Kober

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    Was tun, wenn der Chef im Urlaub anruft? Sollte man abheben? Oder konsequent sein und nicht ran gehen? Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht abhebe!!!

    Lieben Dank für Ihre Frage. Sicher ist das Ein Thema, dem viele Menschen in Ihrer Freizeit gegenüber stehen. Ich denke, es kommt auf die Art der Arbeit, die Firma und Ihre Tätigkeit an, sowie auf den Zeitpunkt an dem Sie sich aussuchen in den Urlaub zu gehen. Ist es eine Zeit, in der wichtige Inputs von Ihnen von Nöten sind, könnten Sie sich ausmachen, zumindest per Mail oder in GANZ DRINGENDEN Fällen, per Telefon erreichbar zu sein. Es kommt natürlich auch auf die Art des Chefs an. Ist es eine Person, die wegen allen Kleinigkeiten anruft und automatisch Antwort verlangt, würde ich mich nicht dazu hinreißen lassen, auch immer erreichbar zu sein. Sondern gleich vorweg zu sagen, von dann-bis dann bin ich nicht für die Arbeit erreichbar. Schlechtes Gewissen brauchen Sie in keinem Falle haben, ausser Sie haben etwas anderes davor ausgemacht, denn Urlaub dient der Erholung, dem Kraftschöpfen für die nächsten Aufgaben - auch im Job, sowie sollte auch zum Abschalten genutzt werden. Das braucht Ihre Gesundheit, Ihre Psyche und in vielen Fällen wahrscheinlich nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihr Umfeld (Familie, Freunde,...). Alles in Allem gilt, auf die Kommunikation kommt es an. Ist diese offen und ehrlich, wird es auch der Chef einmal verstehen. Ganz liebe Grüße und genießen Sie Ihren Urlaub! Ihre Michaela Kober

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    Mein Mann kommt von der Arbeit und lädt seinen ganzen Ärger auf mir ab. Was kann ich da tun?

    Leider ist es ein Zeichen der Zeit, dass wir oft durch den Beruf sehr angespannt und frustriert sind. Das ist nur allzu verständlich, wenn man bedenkt, wie es in vielen Firmen zur Zeit zugeht. Meine Empfehlung an Sie wäre, das offene Gespräch mit Ihrem Partner zu suchen. Versuchen Sie heraus zu finden wo der Schuh drückt und auch Ihre Situation verständlich zu machen. Eine Möglichkeit ist auch mit Ihrem Mann zu besprechen, dass er die Stunde nach dem er nach Hause gekommen ist, für sich nutzen kann und darf, um sich vom Tag zu erholen, runter zu kommen, und damit zu Hause anzukommen. Ist das etwas was Sie vielleicht versucht haben? Sollte es hier keine Tendenzen zur Besserung geben, empfehle ich für Sie beide ein Gespräch unter Mediation zu führen. Oft hilft ein "neutraler" Dritter, die Lage zu entspannen und regulierend einzugreifen. Ich hoffe ich konnte Ihnen ein paar Denkanstösse geben, alles Gute und dass Sie beide zu einer Lösung des Problems kommen, Ihre Michaela Kober

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    Ich arbeite von Zuhause aus und tu mir oft schwer abzuschalten, haben Sie vielleicht ein paar Tipps? DANKE

    Diese Situation ist mir nicht frend. Auch ich habe diese Erfahrung bereits gemacht und es gehört auch viel Disziplin dazu, die eigenen Auszeiten einzuhalten. Ich denke es ist wichtig sich selbst wirklich Bürozeiten zu setzen. Der Computer bzw. Arbeitsplatz, sollte wenn geht etwas dezentrierter sein, damit man diese Ecke des Homeoffice nicht unbedingt immer betreten und queren muss. Gehen Sie nach Ihrer Arbeitszeit mal raus aus der Wohnung, damit Sie Abstand gewinnen und geistig abschalten können. Schalten Sie den Computer auch aus, wenn Sie nicht mehr arbeiten wollen. Wieder hochfahren ist vielleicht eine Barriere, die Sie dann selbst nicht mehr überwinden wollen. Ich weiß es ist nicht einfach aus dem HO zu arbeiten, es kostet sehr viel Selbstdisziplin Abstand zu gewinnen. Aber mit einigen Massnahmen, wie eben genannt und etwas Übung schaffen sicher auch Sie es bald, zwischen Arbeitszeit und Freizeit zu unterscheiden, und nicht ständig und überall, beruflich erreichbar zu sein. Alles Liebe und viel Erfolg!

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    Ich tu mir sehr sehr schwer zu entspannen. Ich mag keine heißen Bäder zum Beispiel und richtig entspannen kann ich nur in der Natur. Jetzt fällt es mir schwer, am Abend nach der Arbeit "runterzukommen" und abzuschalten. Ich wohne allein und raus gehen möchte ich nach der Arbeit auch nicht mehr. Haben Sie einen Tipp für ein Ritual, wie ich abschalten kann?

    Was Sie hier ansprechen, ist ein weit verbreitetes Problem. Ist der Tag schon sehr voll und stressig, hat man kaum Lust noch aktiv nach draussen zu gehen und etwas für sich zu machen, von dem man sogar weiß es würde gut tun. Sie sagen, Sie können in der Natur so richtig entspannen. Wissen Sie was genau Sie in der Natur so entspannt? Sind es die Geräusche, die Gerüche, der Anblick? Je nachdem was es ist, versuchen Sie sich diese Eindrücke in den Wohnbereich zu holen. Sei es durch entsprechende Duftkomponenten, durch Musik welche Naturgeräusche nach empfindet, oder aber auch durch ein erarbeitetes Ruhebild, das sie sich bei Bedarf jederzeit im Gedanken abrufen können. Denken Sie an eine Situation in der Natur, welche Sie schon mal sehr entspannt hat. Achten Sie dabei auf alle Sinneswahrnehmungen und stellen Sie sich vor, wieder in dieser Situation zu sein. Dies ist eine sehr gute und wirksame Methode abschalten zu können. Sie werden sehen, nach einiger Übung tritt sehr rasch ein Entspannungszustand ein. Wollen Sie das mal ausprobieren? Ich hoffe Ihnen einen wertvollen und umsetzbaren Tipp gegeben zu haben, ganz liebe Grüße und einen schönen Feiertag, Ihre Michaela Kober

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    Meine Freundin (29) ist frisch verliebt. Sie scheint richtig glücklich zu sein. Ich hab jetzt ihren neuen Freund (32) kennengelernt - und finde ihn ganz schrecklich!! Ich kann richtig fühlen, dass er kein guter ist. jetzt weiß ich nicht genau, wie ich mich verhalten soll. Spreche ich meine Freundin darauf an? oder wird sie glauben, dass ich bloß "eifersüchtig" auf ihr Glück bin? Bitte dringend um Rat!

    Es ist schön, wenn Sie sich so Gedanken über eine Freundin machen, und jemanden wünschen, dass es ihm/ihr gut geht. Ich würde vorschlagen, warten Sie noch etwas ab, ob Ihnen besondere Situationen begegnen in denen Sie Ihre Vermutung bestätigt bekommen. Versuchen Sie in Gesprächen mit Ihrer Freundin mehr über diese Person, oder auch die Stimmung heraus zu finden. Wenn es eine sehr gute Freundin ist, ist es sicher auch möglich, sie direkt darauf anzusprechen, ohne dass sie böse ist, oder es als Eifersucht auslegen wird. Trotzdem, in jedem Falle ist jeder selbst für sich verantwortlich, und sollte selbst entscheiden, welche Beziehungen eingegangen werden. Als Außenstehender ist es eher schwer zu beurteilen. Suchen Sie vorsichtig das Gespräch und schauen Sie wie die Reaktion ist, als Freundin ist das sicher der beste Weg, alles Liebe Michaela Kober

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    Mein Mann trinkt nach der Arbeit immer ein Glas Wein, um abzuschalten. Muss ich mir Sorgen machen?

    Diese Frage ist etwas heikel zu beantworten, wenn man die Situation und die Lebensumstände nicht genauer kennt. Allerdings würde ich sagen, dass eine Regelmässigkeit beim Alkoholkonsum, und vor allem mit der Bgründung "es zum Abschalten zu brauchen", mit Vorsicht zu genießen ist. Ich würde raten suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Mann und schildern Sie ihm Ihre Sorge mit dieser Angewohnheit. Je nach Reaktion wäre es vielleicht auch gut einen Spezialisten (Arzt, Therapeut oder Berater) zu Rate zu ziehen, vor allem wenn es sich über einen längeren Zeitraum zieht, bzw. es vielleicht sogar nicht mehr bei einem Glas bleibt. Vielleicht ist es auch eine Option, andere Methoden zu erlernen, um abschalten zu können. Das wäre sicher eine Erleichterung für Sie und Ihren Mann. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Ihre Michaela Kober

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    Hallo liebe Frau Kober, ich habe einen sehr stressigen Job - und auch in meinem Privatleben geht es meist hektisch her. Derzeit gibt es zB Spannungen mit meinem Partner. Haben Sie ein paar Tipps für mich oder gar eine Anleitung, wie ich mich zwischendurch bewusst kurz entspannen kann? Vielleicht eine kleine Meditiationsübung zwischendurch? Vielen Dank!

    Lieben Dank für Ihre Anfrage! Sie schildern eine ganz typische Situation von vielen Menschen. Überforderung an mehreren Stellen. Ohne die genaue Situation zu kennen, möchte ich Ihnen eine kleine Übung beschreiben, die in den verschiedensten Stresssituationen ein wenig Erleichterung verschaffen kann. Setzen Sie sich auf einen Stuhl, an einem möglichst ruhigen Ort. Legen Sie Ihre Hände mit den Handflächen nach oben auf Ihre Beine und konzentrieren Sie sich ganz auf sich. Gedanken dürfen kommen und gehen. Stellen Sie sich vor dass alle Sorgen und Belastungen wie Sand, am Kopf beginnend, über die Schultern, die Arme in Ihre Handflächen rieseln, so wie feiner Sand. Bleiben Sie so lange in diesem Zustand, bis Sie das Gefühl haben, sämtliche Belastungen sind abgerieselt. Dann drehen Sie Ihre Handflächen Richtung Boden und lassen den Sand aus Ihren Händen fallen. Diese Übung ist noch kein Rezept Ihre Situation zu verbessern, aber eine gute Möglichkeit rasch ein wenig Erleichterung zu erfahren. Alles Liebe Michaela Kober

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