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Anke van Beekhuis

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    Liebe Frau van Beekhuis, ich hätte da eine Frage: Wann ist es Zeit zu gehen? Oft schwankt man ja, wenn man kündigen möchte. Man wiegt die Vor- und Nachteile ab. Aber wenn sich beides in der Waage hält? Gibt es da so eine Art Rezept oder einen Test?

    Es gibt eine Möglichkeit zu Testen ob man bereit ist und ob das Unternehmen einem wirklich nichts mehr geben kann. Schreiben sie die positiven Dinge nieder und die negativen Punkte an Ihrem Job. Beachten sie dabei Gehalt, Position, Kollegen, Aufgabengebiet, Entwicklungsmöglichkeit, Bonus, Ausbildungsmöglichkeit, Prämien und Zusatzleistungen (Kantine, Auto, Jahrskarte...) Warum ist die Liste wichtig. Einerseits wissen sie was sie im neuen Job ändern möchten und was der neue Job auch beinhalten soll. Andererseits können sie ihr jetziges Unternehmen wirklich sehr genau unter die Lupe nehmen und vielleicht noch Punkte entdecken warum es sich auszahlt zu bleiben und sich für Entwicklungswege im Unternehmen einzusetzen. Oft gehen Menschen von Unternehmen und haben nicht alles probiert, um das zu bekommen was sie wollen. Ich empfehle einen Wechsel, wenn sie schon sehr lange im Unternehmen sind (7 - 10 Jahre) und anstehen und noch weiter Karriere machen wollen. Ein Wechsel ist da sehr hilfreich und auch notwendig, sonst wird man zum Inventar des Unternehmens und die Aufstiegsmöglichkeiten werden einem nicht mehr angeboten. Zusätzliche sollten Sie sich auch noch den neuen Job sehr genau "ausmalen" bevor sie wechseln. Und bitte wechsel sie erst, wenn sie einen neuen Job haben. Es ist immer besser von einer "sicheren" Position zu verhandeln. Ich habe genug Frauen im Coaching die wirklich Probleme haben einen JOb zu bekommen aus der Arbeitslosigkeit. EIn bestehender Job gibt die möglichkeit sich weiterhin gut zu vernetzen und sein bisheriges Netzwerk auszubauen und vorsichtig einen neuen Job zu suchen. Sollte ihr jetziger Arbeitgeber drauf kommen, dass sie suchen. Na und. Das ist das Business. Frauen haben immer Angst vor der Konfrontation in so einer Situation. Egal. Das Unternehmen wird sie nicht kündigen weil sie suchen. Oft ergeben sie daraus gute Gespräche und das bestehende Unternehmen wird versuchen sie zu behalten. Also trauen sie sich. Viel Erfog auf ihren Weg. Sonnige Grüße Anke van Beekhuis

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    Ich möchte mich gerne beruflich umorientieren. Ich bin seit gut 8 Jahren im Verwaltungsbereich einer großen Firma tätig und möchte jetzt gerne etwas Kreativeres machen. Grafik zum Beispiel, oder Webseiten-Gestaltung. Ich habe auch schon erste Erfahrungen, möchte mich jetzt aber in diesem Bereich weiterbilden. Haben Sie einen Tipp, wo man Informationen über Bildungsangebote findet? Danke

    Tipps über Bildungsangebote kann ich ihnen leider nicht geben. Ich kann ihnen nur den Tipp geben sehr genaue zu definieren was sie mit der Ausbildung erreichen möchten. Welches Ziel verfolgen sie damit? Wann soll es erreicht werden? Was ist ihr Antrieb für diesen Bereich? Welche Synergien sollten sie eingehen? Was könnten Hindernisse auf den Weg zum Ziel sein? Welche Herausforderungen müssen sie sich stellen? Was ist der Sinn hinter diesem Ziel? ;) Warum? Lesen sie die anderen Blogbeiträge von mir. Herzliche Grüße Anke van Beekhuis PS.: Bildungsangebote finden sie im Netz und bei den größten Anbietern, weiß aber nicht ob das in diesem Bereich gute Ausbildungen sind. WIFI, BFI, UNIs, ...

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    Liebe Frau van Beekhuis, ich arbeite sehr gerne in meinem Team, verdiene gut und die Arbeit macht mir rundum Spaß. Allerdings habe ich Pläne für die Zukunft bzw. ein Ziel vor Augen - selbstständig zu werden. Das Problem ist: Ich arbeite ca. 40-50 Stunden pro Woche nur vor dem Bildschirm und für mein Ziel müsste ich mich nach der Arbeit wieder vor den Bildschirm setzten und arbeiten. Da fehlt mir die Kraft dazu. Jedes zweite Wochenende bin ich nicht in Wien. Haben Sie einen Tipps, wie ich zusätzliche Kraft, Motivation und Zeit schöpfen kann, um meinen Traum zu verwirklichen?

    Da haben sie etwas Großes vor. ;) Also Motivation bringt immer nur etwas, wenn es Ihnen wirklich wichtig ist. Die Frage ist, ob Ihr Ziel wirklich so attraktiv ist, dass Sie sich nach diesen 40-50 Stunden hinsetzen und noch an dem Konzept arbeiten. Sollte sie sich schwer tun, dann ist das auch ein Zeichen - die Sache ist ihnen vielleicht noch nicht wichtig genug. Das Ziel muss so wichtig sein (Traum Verwirklichung oder ein Wunsch), dass man sich aus der Komfortzone bewegt. Ihre Komfortzone ist natürlich auch noch mit ihrem perfekten Job nicht leicht zu verlassen. Beschäftigen sie sich mit dem Ziel. Schaffen sie sich ein Ziel, dass sie Tag und Nacht dafür arbeiten möchten. Marathonläufer habe das immer. Durch den Wunsch zu Laufen, läuft man 5x die Woche. Warum weiß keiner, aber das Ziel ist einem sehr wichtig. ;) Haben Sie Ihr Ziel, dann nehmen sie sich eine Auszeit. Nützen Sie Urlaube oder ein längeres Wochenende in einer schönen Umgebung dafür kreative und konzeptionelle Arbeit zu machen. Machen Sie sich Bilder von Ihrer Zukunft und schreiben Sie sich die Geschichte aus der Zukunft. Also wo sehen Sie sich in 3 - 5 Jahren. ;) Schreiben sie darüber eine Geschichte. Umso mehr Bilder sie niederschreiben (sehr detailiert) umso mehr wird das Ziel greifbar und die Motivation steigt. Viel Spaß und Energie. Es ist nicht immer leicht ;) aber es ist möglich. ;)

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    Ich träume davon, selbstständig zu sein, fürchte mich aber vor den bürokratischen Hürden. Wie ist Ihre Erfahrung damit, ist es so schlimm, wie ich glaube?

    Liebe Leserin, es ist immer so schlimm, wie man es sich selber macht. ;) Sorry, aber Selbstständig sein ist einerseits wirklich spannend, aufregend und Erfüllung pur (wenn man das richtige für sich gefunden hat) aber es ist andererseits auch Unsicherheit (Finanziell und Zukunft), Bürokratie (nur am Anfang bis sich alles eingespielt hat) und auch viel Arbeit. Selbstständige arbeiten zwar selbstbestimmter aber natürlich auch sehr viel. Von nichts kommt nichst. wenn sie einen gewissen Umsatz haben wollen, dann bedeutet das oft unbezahlte Arbeitszeit und viel Arbeit, wenig Urlaub. Natürlich kann man sich die Zeit sehr flexible einteilen. Es hat alles seine Vorteile und auch Nachteile. Einfach ist es aber nicht und nicht jeder Mensch ist für die Selbstständigkeit geeignet. Ich war es immer und ich persönlich könnte mir nichts anderes mehr vorstellen. Und ich kann Ihnen als mittlerweile 9 jährige Unternehmerin sagen, es gibt gute und schlechte Zeiten. Das bedeutet viele schlaflose Nächte gerade in den schlechten Zeiten. Aber ich kann meine Sachen machen und muss keinen Chef erläutern warum ich etwas mache. Bezüglich Bürokratie. Am Anfang ist es ein wenig Mühsam. Daher meine Empfehlungen bezüglich den ersten Schritten: Zuerst sollten sie sich einen Businessplan machen und sich ganz bewußt werden, was sie machen wollen. Danach gehen sie gleich zu einem Steuerberater. Einen guten Steuerberater. Der empfielt Ihnen die Unternehmensform und was auf sie zukommt. Krankenkasse (SVA) Finanzamt und wie sie wann wieviel abgeben müssen. Kümmern sie sich gleich um einen wirklich guten Steuerberater der sich mit Gründern auskennt. Warum? Viele Selbstständige machen das erst am Jahresende und stehen dann vor Tatsachen und vor Zahlungen die sie nicht erwartet haben. Ein guter Steuerberater sagt Ihnen was sie weglegen müssen und was auf sie zukommen. Gleichzeitig auch welche Rechnungen sie aufheben und wie sortieren müssen. Bürokratie halb so schlimm. So ein Erstgespräch (vor der Gründung) ist meist kostenlos. Danach sollte sie überlegen den Gründerservice von der WKO oder von AMS in Anspruch zu nehmen. Sind sie in der Arbeitslosen gibt es die Möglichkeit über das AMS sich selbstständig zu machen und dort bekommen sie auch ausreichend Hilfe. Trotzdem Steuerberater in Anspruch nehmen ;). Danach sollten sie erst Gründen. Somit ist der bürokratische Aufwand wirklich gering. Es gibt sehr viel Hilfe für neue Selbstständige und auch Förderungen. Schauen sie auf www.wko.at und erkundigen sie sich genau welche Möglichkeiten sie haben. Zu wenig wird von Gründern genutzt. Und ganz wichtig. Überstürzten sie nichts. ;)

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    Liebe Frau van Beekhuis ich möchte mich gerne beruflich umorientieren. Im Moment bin ich als PR-Beraterin in einem Unternehmen tätig. Der Job macht Spaß, aber ich hätte Lust etwas Neues auszuprobieren. Das Problem: Ich weiß nicht so recht in welche Richtung es gehen soll. Marketing oder neue Medien finde ich spannend, aber ich weiß nicht so recht, wie ich es angehen soll. Haben Sie vielleicht ein paar Tipps, wie man herausfinden kann, was am besten zu einem passt? Danke

    Es gibt viele Möglichkeiten heraus zu finden was sie wollen. Was zu einem passt ist die andere Sache. ;) Folgende Fragen könnten dabei helfen: Was wollen sie in 5 oder 10 Jahren beruflich machen? Was soll im neuen Job anders sein? Was wollen sie verdienen? Wie soll ihre Aufgabengebiet aussehen? Wie soll die Marketing Position aussehen? Wie die Position im Bereich neue Medien? Skizieren sie sich die Positionen im Detail. Beschreiben sie den neuen Arbeitsplatz und formulieren sie die neuen Kollegen und das Umfeld. Wirklich im Detail ausarbeiten ist meine Empfehlung. Eine wichtige Frage ist auch: Auf was wollen sie in 10 Jahren stolz sein, wenn sie auf ihre berufliche Laufbahn schauen. Mit diesen Fragen müssten sie weiterkommen. Wenn nicht schauen sie in mein Buch "Power sucht Frau - Übernehmen sie Führung für ihren Erfolg" unter Amazon erhältlich. Goldegg Verlag. Sie können auf Amazon auch reinblättern.

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    Ich spiele mit dem Gedanken mich selbstständig zu machen, habe jedoch Riesen-Angst vor den ganzen bürokratischen Hürden und auch vor der finanziellen Ungewissheit. Können Sie mir vielleicht eine Beratungsstelle empfehlen, wo ich mich genauer informieren und beraten lassen kann? Vielen Dank

    Es gibt von der Wirtschaftskammer ein Gründerservice. Finden sie auf www.wko.at "Gründerservice der über ein paar wichtige Details informiert. Ist kostenlos und sehr einfach. Gleichzeitig gibt es auch vom AMS heraus die Möglichkeit bei einem Gründerprogramm mitzumachen. Sie müssen arbeitelos sein und einen Businessplan haben und dort aufgenommen werden. Ist somit auch kostenlos und sogar mit Arbeitslosengeld. Es gibt aber Kriterien dort aufgenommen zu werden. Dort bekommen Sie informationen zu allen Grundlagen, Beratung & Workshops. Und es gibt die möglichkeit zu mir zu einem Coaching zu kommen. Erstgespräch ist kostenlos und wir können ein paar grundlegende Details schon abchecken. Kontaktdaten finden sie unter www.frauenkraft.info. Ich hoffe ich konnte ihnen helfen.

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    Ich wurde vor Kurzem befördert, in meinem Umfeld ist die Begeisterung darüber allerdings nicht wirklich groß. "Dann hast du ja noch weniger Zeit für die Kinder" oder "Karriere ist nicht alles"... solche und ähnliche Kommentare musste ich mir in letzter Zeit anhören. Wie kann ich die Leute um mich herum davon überzeugen, dass mir mein Job wirklich wichtig ist, dass ich ihn gerne mache und dass ich selbst weiß, dass ich Job und Familie vereinen kann?

    Oft ist es die Unwissenheit über eine Lebenssituation die Menschen und KollegInnen so reagieren lässt. Sie sind kein Einzelfall, da so eine Situation in Österreich immer noch eine Ausnahme ist. In meinen Seminaren rate ich immer dazu nicht in die Rechtvertigung zu gehen. Das haben Sie nicht notwendig. Bleiben sie bei der Sachlage wie zb.: "Danke für deine/ihre Sichtweise. Meine Kinder und meine Familie sind mir wichtig. Wir werden das schaffen. Es gibt genug Beispiele aus der Wirtschaft die das Berufsleben und Familie unter einen Hut bekommen." Wechseln sie das Thema und bleiben sie immer bei der Sache. Menschen die sich so eine SItuation für sich selber nicht vorstellen können, werden Sie auch nach langen Erklärungen nicht verstehen. Leider sind sie noch in einer Situation die nicht so üblich ist. Es ist nicht wichtig was andere denken, sondern ob sie mit der Situation glücklich sind. Frauen neigen dazu immer alles erlären zu müssen, oder auch "lieb" Kind zu sein. Machen Sie ihrer Umgebung immer wieder bewußt das es Menschen gibt die Job und Familie vereinen können. Frauen in anderen LÄndern schaffen es auch Niederlande, Schweden, Frankreich.... ;) Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Energie auf Ihren Weg. Bleiben Sie dran solange es IHNEN Spaß macht. ;) Unverständnis, Neider und "Energievampire" die Ihnen sagen was alles nicht geht, werden Ihnen am Weg nach oben immer wieder begegnen. Umgeben Sie sich mit positven Menschen die Sie verstehen und auch unterstützen.

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