0d
#

Susanne Strobach

Experteninfo anzeigen

Fragen Sie unsere ExpertInnen

Die letzten Fragen.

  • #

    Ich habe mich von meinem Freund getrennt und jetzt fällt mir das Arbeiten so schwer. Ich bin sehr depressiv und würde am liebsten in Krankenstand gehen. Ich kann mich gar nicht konzentrieren. Was soll ich nur tun?

    Bei Trennungen durchläuft jede/r auch einen Trauerprozess zu dem eine depressive Phase dazugehört. Um Ihnen eine seriöse und hilfreiche Rückmeldung geben zu können, bedarf es eines persönlichen Gesprächs. Es sind viele Faktoren miteinzubeziehen: wie lange waren Sie zusammen, was waren Ihre Gründe für die Trennung, wie gehen sie beide derzeit miteinander um, wie sieht ihr Umfeld aus, welche Arbeit machen Sie, welches sind Ihre ganz persönlichen Träume... ? Gönnen Sie sich eine Coachingstunde um einmal alles "loszuwerden" und nächste Schritte zu planen wie Ihr Leben rasch besser wird. Und das wird es unter Garantie! "Das Wort, das dir hilft, kannst du dir selbst nicht sagen". Es braucht an manchen Lebensgabelungen die Reflexion mit einem Außenstehenden, ein Überprüfen meiner Ziele und aufwecken neuer Wünsche, die sicher in Ihnen schlummern, sonst hätten Sie die Beziehung nicht beendet. Manchmal hilft es weiter zur Arbeit zu gehen, weil sie ablenkt, weil sie andere Sozialkontakte haben und weil die Gefahr besteht, dass Sie alleine zu Hause noch mehr grübeln und in eine schwere Depression fallen. Das kommt aber sehr auf Ihre Tätigkeit an, auch darauf ob sie in einem Team sind, das eventuell ein paar Aufgaben von Ihnen in dieser ersten Zeit übernehmen oder noch mal einen Blick darauf werden kann bevor Fehler entstehen. Versuchen Sie trotz Traurigkeit mit Freundinnen etwas zu unternehmen, gehen Sie ins Kino und schauen Sie nur lustige Filme an, tun Sie alles was Ihnen gut tut und Sie für eine kurze Zeit in eine bessere Stimmung bringt. Wir können nicht aus der Depression in die Euphorie springen, aber wir können uns in die nächst besseren Gefühle bringen und von dort wieder ein Stückchen hinauf und wieder und wieder, bis wir wieder ganz oben sind. Halten Sie heute für ein paar Minuten Ihr Gesicht in die Sonne und spüren Sie nur die Wärme und die Geborgenheit und dass Sie geliebt sind. Sie können mich jederzeit anrufen! Mit den besten Wünschen! Susanne Strobach

    Kommentar
  • #

    Liebe Frau Strohdach, ich habe ein Problem mit einem Kollegen. Ich bin erst nach ihm in die Firma eingestiegen, aber früher als er befördert worden. Wenn wir jetzt in Projekten zusammenarbeiten verhält er sich sehr abweisend und bringt nicht die von Ihm erwartete Leistung. Ich kann ja verstehen, dass er sich vielleicht benachteiligt fühlt. Aber ich kann auch nichts dafür, dass ich eher befördert wurde als er. Wie kann ich Ihm klar machen, dass er mit so einem Verhalten nur sich selber schadet und dass ich keine Konkurrenz sein will. Danke

    Danke zunächst für die originelle Namensänderung ;)) In diesem Fall kann ich nur empfehlen mit Ihrem Kollegen unter vier Augen ein Gespräch zu führen in dem Sie offen ansprechen, dass Sie der Überzeugung sind, dass er bessere Leistungen bringen kann und Sie das Gefühl haben er fühle sich möglicherweise bei der letzten Beförderung übergangen. Wie er das sieht und wie er sich aus seiner Sicht eine konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen vorstellt, die ihm dazu verhilft beim nächsten Mal nicht übergangen zu werden. Je länger SIE das Thema nicht zur Sprache bringen, desto schwieriger kann sich die Situation entwickeln bzw. müssen Sie damit rechnen, dass er irgendwann gegen Sie intrigiert oder beginnt Sie zu mobben. Vermeiden Sie es, sich zu "entschuldigen", dass Sie befördert wurden, sondern fragen Sie nach konkreten Schritten die der weiteren Zusammenarbeit förderlich sind. Wenn der Kollege gar nicht damit leben kann, bleibt ihm auch die Option die Abteilung oder die Firma zu wechseln. Mit den besten Wünschen!

    Kommentar
  • #

    Ich bin gerade mitten in der Trennung von meinem Mann. Wir gehen nicht im großen Streit auseinander, aber trotzdem gibt es viele kleine Konflikte, die mich mehr belasten, als ich eigentlich geglaubt hätte. Das Ganze zieht mich ziemlich runter, auch im Job... Haben Sie einen Tipp, wie ich Privates und Berufliches trennen und mich im Job auf meina Arbeit konzentrieren kann? danke

    Liebe ..., Emotionen aus dem Privatleben fließen immer auch ins Berufliche ein, wir können unsere Emotionen nicht von unserer Person trennen, egal wohin wir gehen, wir haben uns immer mit. Wichtig ist daher, dass Sie insgesamt rasch in einen besseren Zustand kommen. Folgendes können Sie gleich selbst ausprobieren: erzählen Sie sich selbst, sie können sie auch aufschreiben, das wirkt noch beser, erzählen Sie sich ihre Beziehungsgeschichte und zwar zur Abwechslung positiv. Wie haben Sie einander kennengelernt, was hat Ihnen an Ihrem Mann gefallen und was schätzen Sie immer noch an Ihm? Was haben Sie für schöne gemeinsame Erlebnisse, Erinnerungen? Alles was Ihnen Positives einfällt, wertet Sie selbst auf!! Wenn Sie Ihre Beziehung, ihren Partner - was wir leider alle oft am Ende tun - schlecht machen, vieles finden was eigentlich nicht gepasst hat, sich jetzt über viele vergangene Dinge ärgern, dann machen Sie damit auch sich schlecht und ziehen sich runter, wie Sie schreiben. Es nagt am Selbstwertgefühl mit "so einem" Menschen vielleicht Jahre verbracht zu haben. Schauen Sie daher auf das Erfreuliche. Stellen Sie sich vor, vor Ihnen sind zwei Weltkugeln, zwei Universen gewissermaßen. In dem einen Universum können Sie sich ärgern, klagen, aufregen... je mehr Energie Sie dorthin investieren, desto schlechter werden Sie sich fühlen. In dem anderen Universum sind die Freude zuhause, Dankbarkeit, Fröhlichkeit, Lachen, Liebe. Je mehr Sie davon erzählen, umso besser fühlen Sie sich und was passiert wenn Sie sich gut fühlen? Sie sehen gut aus! Sie fühlen sich leicht! Sie sind witzig! Sie haben Klarheit! Sie fühlen sich stark und gesund! Sie sind in Ihrer Mitte! Sie wirken sympathisch! Sie ziehen sympathische Menschen an! Und wie finden Sie schneller wieder einen noch viel, viel besseren Mann? Genauso! ;)) Und Ihr Mann wird bedauern, Sie verloren zu haben... Ein paar Coachingstunden sind auch eine Möglichkeit dafür sämtliche Themen einmal abzuladen und sich emotionale Rückenstärkung zu holen. Vielleicht übernimmt sogar ihre Firma die Kosten. Wenn Sie Kinder haben, empfehle ich Ihnen unsere DVD "Glücklich trotz Trennung." Hier der Link dazu http://www.susannestrobach.at/Navi_Links/Buchautorin/buchautorin.html. Mit den besten Wünschen! Ihre Susanne Strobach

    Kommentar
  • #

    Unsere Oma ist gestorben und jetzt streitet sich die ganze Familie um das Erbe. Das ist wirklich traurig. Die gute Frau ist noch nicht mal beerdigt worden. Es steht fest: Einer der Familie wird alles erben! Wie geht man damit um? Was und wie sagt der Alleinerbe das den gierigen anderen?

    Juristisch ist die Abwicklung der Verlassenschaft Angelegenheit des Notars. Wenn es ein Testament gibt, übernimmt er die Vollstreckung und damit die Information an den oder die Erben. Damit sind Sie juristisch nicht verpflichtet Rechenschaft an andere abzulegen. Wenn kein Testament vorhanden ist, gibt es eine gesetzliche Erbfolge, auch das klärt üblicherweise der Notar. Wenn nun ein/e Alleinerbe/in eingesetzt wurde, wird sich die Oma etwas dabei gedacht haben. Vielleicht hat sie jemanden gewählt, der sich am meisten um sie gekümmert hat, vielleicht jemanden, von dem sie annimmt, er schätzt ihre Sachen am meisten, er hält sie "in Ehren" oder er/sie ist der/die einzige, der z.B. ein Haus auch erhalten kann. Wenn Sie diesbezüglich etwas "erklären" wollen, nehmen Sie die Bedürfnisse der anderen wahr ohne sie zu bewerten. "Gierig sein" fällt unter Bewertung. Fragen Sie nach: "Etwas von Oma zu erben ist dir wichtig, weil du eine Erinnerung an sie möchtest? ...weil sie dir zu Lebzeiten einmal etwas versprochen hat? ... weil du das Gefühl hast du brauchst es am dringendsten." Oder andersrum "Wenn sie dir nichts vermacht, hast du das Gefühl sie hat dich nicht so geliebt?" Als Mediatorin kann ich Ihnen versichern, dass es bei Erbschaftsstreitigkeiten selten "ums Geld" geht, sondern immer etwas anderes, Emotionales dahintersteht. Das gilt es herauszufinden. Und der/die Alleinerbin hat immer die Möglichkeit den anderen trotzdem etwas abzugeben. Mit den besten Wünschen! Susanne Strobach

    Kommentar
  • #

    Ich bin in meinem Unternehmen für ein Team von 5 Leuten zuständig und merke, wie sich mit der Zeit zwei Lager bilden, die sich voneinander zunehmend entfremden, immer häufiger kommt es zu Konflikten. Wie kann ich das wieder in den Griff bekommen?

    Diese Frage lässt sich ohne Detailinfos nicht beantworten. Hier muss zunächst geklärt werden, ob es einen konkreten Anlassfall oder Konflikt gegeben hat, der Auslöser war dass sich das Team teilt oder ob bei den einzelnen MitarbeiterInnen unterschiedliche Vorstellungen über ihre Arbeit zugrunde liegen, ob die Aufgabenbereiche der einzelnen klar definiert sind... Wichtig ist es auch zu wissen, dass jedes neue Team bestimmte Phasen durchläuft: in der Forming-Phase lernen einander alle erst einmal kennen, wie reagiert jeder, welche Regeln und Grenzen herrschen etc.? In der Storming-Phase geraten dann die einzelnen Persönlichkeiten aneinander, Regeln werden in Frage gestellt - hier ist die Teamleitung sehr gefragt! In der Norming-Phase kennt jede/r seinen/ihren Platz, die gemeinsame Aufgabe steht wieder im Vordergrund, die Kommunikation passt und es herrscht ein Wir-Gefühl. Daraus entsteht die Performing-Phase. Hier können sich alle aufeinander verlassen, es gibt klare Rollen, Kooperation und Offenheit. Eine Teamleitung ist eine verantwortungsvolle Aufgabe von der viel abhängt. Sehr oft bekommt man jedoch eine Teamleitung aufgrund von fachlicher Qualifikation und steht mit dem menschlichen Aspekt, der jedoch der wichtigste ist, alleine da. Zögern Sie nicht, hier auf Unterstützung von außen zuzugreifen. Das entlastet Sie und bringt Sie persönlich und karrieremäßig weiter! Ich freue mich auf Ihren Anruf!

    Kommentar
  • #

    Eine Arbeitskollegin von mir steckt gerade mitten in der Scheidung und lässt ihre schlechte Laune (die ich natürlich nachvollziehen kann) oft an uns Mitarbeiterinnen aus. Wie spricht man Sie am besten darauf an?

    Mit ganz viel Empathie! Versuchen Sie, die Kollegin in einer ruhigeren Minute anzusprechen und das Problem genauer zu definieren, zb so: "Ich kann mir vorstellen, dass es dir/ihnen im Augenblick nicht so gut geht. So eine Scheidung belastet emotional enorm und es sind 1000e Dinge neu zu organisieren. Gibt es etwas, womit wir sie/dich unterstützen können?" So kommen Sie einmal ins Gespräch. Als nächsten Schritt können Sie rückmelden, dass bestimmt viel Druck auf ihrer Kollegin lastet, der auch Ventile braucht und fragen, ob und wo sie Unterstützung und die Möglichkeit zum Dampf-ablassen hat. Das macht den Druck schon einmal bewusst und lenkt den Focus auf Unterstützungsmöglichkeiten, vielleicht braucht es gar nicht mehr. Wenn es sehr schlimm ist, sollte die/der Vorgesetzte ein ausführlicheres Gespräch führen, sich alle Ängste und Sorgen anhören und ggf. auf Unterstützungsangebote hinweisen mit dem Hinweis, dass es umso wichtiger ist, am Arbeitsplatz einen "geschützten Raum" zu haben, wo Frust und Ärger draußenbleiben. Größere Betriebe bieten manchmal Kostenunterstützung für Scheidungs-Coaching in dieser Situation an, zB im Rahmen des Audits Beruf und Familie.

    Kommentar