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Alexandra Ullrich

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Die letzten Fragen.

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    Ich würde meine 13 jährige Tochter im Sommer gerne ins Sprachcamp schicken, bin mir aber nicht sicher, ob Sie schon so weit ist. Haben Sie vielleicht einen Tipp? Danke

    Meinen Sie, wenn Sie schreiben, dass Sie nicht sicher sind, ob sie soweit ist, in emotionaler oder sprachlicher Hinsicht? Sprachlich sind Sprachcamps sicher für die Altersgruppe geeignet, für die sie ausgeschrieben sind. Sehr oft werden Einstufungstests durchgeführt, um das Niveau festzustellen und die Kinder weder zu über- noch zu überfordern. Ob Ihre Tochter emotional schon in der Lage ist, ohne ihre Familie in einem fremden Land, einer anderen Kultur und Sprache zurechtzukommen hängt schon sehr stark vom Kind ab und das können tatsächlich nur Sie und ihr Kind selbst beurteilen. Alternativ zu Sprachcamps im Ausland gibt es ja auch Alternativen in Österreich, bei denen die Kinder am Abend nach Hause kommen bzw. wenn sie auswärts übernachten, in der gewohnten "österreichischen" Umgebung sind.

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    Wie gestaltet man denn den Hausaufgabenplatz seiner Kinder am besten? Was sollte man dabei beachten? In meinem Fall, erledigen die Kinder die Aufgaben immer am Küchentisch. Sollten Sie das besser am Schreibtisch in Ihren Zimmern machen? Danke!

    Wenn es für Sie und vor allem für Ihre Kinder so passt, dann belassen Sie es doch dabei! Viele Kinder suchen beim Erledigen der Aufgaben die Nähe der Eltern, das gibt ihnen Sicherheit, auch wenn sie ihre Aufgaben sowieso ganz selbstständig erledigen. In der Schule oder der Nachmittagsbetreuung sind sie ja auch gemeinsam mit anderen im gleichen Raum und es ist nie völlig ruhig. Sollten Sie aber das Gefühl haben, dass die Kinder sich nicht ausreichend konzentrieren können und sich häufig ablenken lassen und die Aufgabenzeit dadurch sehr lange wird, dann wäre ein ruhigerer Arbeitsplatz vielleicht besser. Prinzipiell gilt bei der Arbeitsplatzgestaltung folgendes: alles sollte griffbereit liegen (Stifte, Spitzer, Radiergummi,...), alles Unnötige entfernt sein (Handy, Spielzeug,...), ein Glas Wasser sollte bereit stehen, genügend Frischluft. lg Alexandra Ullrich

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    Liebe Frau Ullrich, ich habe eine Frage zum Sprachenlernen von Kindern. Die Sache ist die: Mein Partner kommt aus den USA, er spricht zwar gutes Deutsch, wir haben uns aber darauf geeinigt, dass wir unsere Kinder (wenn es denn mal soweit ist) zweisprachig erziehen wollen. Meine Frage ist jetzt, wie man das am besten anstellt, ohne das Kind unnötig zu verwirren? Danke

    Wichtig ist es, dass Sie mit Ihrem Kind Ihre Muttersprache sprechen - denn Muttersprache ist Emotionalsprache! Auch Ihr Mann sollte mit dem Kind seine Muttersprache sprechen. Als gemeinsame Sprache müssen Sie sich nun auf eine Sprache einigen. Ob Sie Englisch oder Deutsch als Familiensprache wählen, ist Ihnen beiden überlassen - nur sollten Sie dann konsequent dabei bleiben. Ganz wichtig ist es, dass Sie die Spachen nicht mischen - das wäre in der Tat verwirrend für das Kind! Im Zweiergespräch spricht jeder Partner mit dem Kind seine Muttersprache, zu dritt sprechen Sie die gewählte Familiensprache. Zweisprachig aufzuwachsen ist für Ihr Kind sicher eine Bereicherung, Sie werden erstaunt sein, wie perfekt Kinder zwischen den Sprachen "switchen" können!

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    Was sind klare Symptome einer Legasthenie? Der 7-jährige Sohn einer Freundin tut sich sehr schwer beim Lesen und Schreiben und mich würde interessieren, ob es daran liegen könnte. Vielen Dank!

    Symptome einer Legasthenie wären zum Beispiel: - auffallend gute und schlechte Tage - kann sich ganz lange konzentriert mit Dingen beschäftigen, die Aufmerksamkeitsspanne ist jedoch ganz gering, sobald das Kind auf Symbole wie Zahlen und Buchstaben trifft - hat bereits im Kindergartenalter bestimmte Spiele (z.b. Memory, Puzzle legen,...) verweigert und/oder war gar nicht zum Zeichnen zu motivieren In der Entwicklung fiel auf: - Auslassen der Krabbelphase, spätes Erlernen von Gehen und Sprechen - Das Kind denkt schneller als es handelt - Vermischung und Verwechslung von Buchstaben - Können sich die Namen der Farben nicht merken - Verwendung von ähnlichen oder Ersatzwörtern - Richtungsweisende Wörter wie oben-unten, rechts-links, vorne-hinten werden immer wieder verwechselt - Zeitliche Definitionen wie heute-gestern-morgen werden immer wieder verwechselt - Probleme beim Erlernen von Abläufen wie z.B. die Reihenfolge beim Anziehen, beim Legen von Reihen, beim Auffädeln von Perlen,… - Probleme beim Reimen, beim Erlernen von Liedern - Probleme beim Binden von Schuhbändern, Knöpfen - Probleme bei der Orientierung im Raum - Stolpern immer wieder über unsichtbare Dinge Es müssen nicht alle Punkte zutreffen, damit man von Legasthenie spricht und umgekehrt muss keine Legasthenie vorhanden sein, wenn ein oder mehrer Punke zutreffen! Sind tatsächliche erste Anzeichen bemerkbar, so könnte ein Teilleistungs- und Legasthenietest Klarheit schaffen. lg Alexandra Ullrich

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    Gibt es Möglichkeiten festzustellen, welcher Lerntyp ein Kind ist? Ob eher visuell oder motorisch bzw. auditiv? Kann man das Zuhause herausfinden?

    Es gibt diverse Bücher oder auch Seiten im Internet, die Lerntypentests anbieten. Im Prinzip sind diese alle ähnlich aufgebaut und können daheim durchgeführt werden. Ich persönlich teste in meinem Lernstudio nach dem Lerntypentest von Wolfgang Endres.

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    Mein 15-Jähriger Sohn hatte in letzter Zeit nur MIsserfolge in der Schule. Die Folge ist, dass er überhaupt nicht mehr lernen möchte. Er ist nicht mehr motiviert. Egal ob ich ihn bestrafe, mit ihm vernünftig rede oder Belohnungen in Aussicht stelle. Er will sich nur mit Freunden treffen und alles vergessen. Ich fürchte, bald beginnt er die Schule zu schwänzen. Im Halbjahres-Zeugnis hat er aber schon 4 5er und wenn er sich nicht zusammenreißt fliegt er durch. Was soll ich nur mit ihm machen? Soll ich ihn durchfallen lassen? Bitte um Rat

    Ihr Sohn ist jetzt offensichtlich ganz in der Pubertät und auf der Suche nach dem "wahren Leben". Ich rate Ihnen vorab zu ausführlichen Gesprächen mit den Lehrern um zu verifizieren, ob Ihr Sohn dem Schulstoff nicht gewachsen ist oder seine Misserfolge tatsächlich ausschließlich auf seine momentane Leistungsverweigerung zurückzuführen sind. Es ist jetzt schwer zu sagen, wie groß die bestehenden Wissenslücken tatsächlich schon sind und ob es noch eine Möglichkeit gibt, das Schuljahr positiv abzuschließen. Vermutlich braucht Ihr Sohn aber gerade in dieser Phase ganz klare Strukturen. Dies könnte z.b. eine schriftliche Ziel- und Lernvereinbarung mit Ihnen sein, in der ganz genau seine aber auch Ihre Rechte und Pflichten festgehalten werden. Wichtig ist es bei einer solchen (unbedingt schriftlichen!) Vereinbarung, dass beide Teile gleiches Mitspracherecht bei der Erstellung dieser haben und so Ihr Sohn das Gefühl hat, ein gleichwertiger Partner zu sein. Auch die Konsequenzen bei Nicht-Einhaltung der vereinbarten Regeln müssen vorab klar festgelegt werden und bei Verstoß auch konsequent umgesetzt werden. Ist das Verhältnis zwischen Ihnen beiden bereits sehr angespannt empfehle ich auf alle Fälle den Support durch einen neutralen Dritten. Ich denke es ist derzeit einfach sehr wichtig, dass Ihrem Sohn bewusst wird, was ER langfristig möchte und wie der Weg dorthin aussehen kann. Auch die Konsequenz eines Schulabbruches und Eintritt in das Berufsleben sollte sachlich besprochen werden. Ich hoffe, Ihnen ein paar Inputs gegeben zu haben und stehe für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung! Alexandra Ullrich

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    Es kann sein, dass mein Sohn Legasthenie hat. Wie können wir das feststellen? Gibt es da Tests? Kostet das was?

    Legasthenie kann ausgetestet werden, sobald Ihr Sohn alle Buchstaben lesen kann, also üblicherweise nach der ersten Klasse. Tests werden von diplomierten LegasthenietrainerInnen durchgeführt. Diese sind üblicherweise mit Kosten verbunden. Vergleichen Sie die einzelnen Angebote genau und erkundigen Sie sich vorab, in welche Tiefe die Austestung geht und wie ausführlich die Informationen am Anschluss an Sie sind. Eine Austestung in meinem Lernstudio kostet derzeit z.b. Eur 75,00 und umfasst die Testung (ca 1,5-2 Stunden), ein schriftliches Gutachten sowie eine ausführliche Nachbesprechung mit einer Trainingsempfehlung. Andere LegasthenietrainerInnen handhaben das ähnlich. Des weiteren gibt es über die Schule die Möglichkeit, das Kind kostenlos durch den Stadtschulrat austesten zu lassen. Hier erfahren Sie aber nur, ob Ihr Kind Legasthenie hat oder nicht - woran es liegt, welche Teilleistung betroffen ist, wird meines Wissens nach nicht bekannt gegeben. Wenn Sie also dann mit Ihrem Kind gezielt arbeiten wollen, wissen Sie eigentlich nicht, wie Sie da am besten vorgehen. Fest steht aber, je früher eine eventuelle Legasthenie festgestellt wird und je früher mit dem Kind gezielt gearbeitet wird, desto schneller wird sich der Erfolg einstellen!

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    Wie kann man seine Kinder dazu ermuntern, auch in den Sommerferien ein paar Rechenübungen zu machen oder ein bisschen Englisch zu üben? Bzw. ist das Ihrer Meinung nach überhaupt notwendig? Ich habe nämlich gehört, dass in den Sommerferien viel vergessen wird und würde das schade finden!

    Leider ist es so, dass die Kinder über die Sommerferien tatsächlich viel "vergessen" und es erfahrungsgemäß ein paar Wochen dauert, bis sie sich wieder an den Schulalltag und die daraus resultierenden Anforderungen gewöhnen. Nichts desto trotz brauchen die Kinder - wie wir alle - Urlaub vom Alltag. Ich rate daher, den Kindern tatsächlich eine angemessene Zeit zur Erholung vom Schulalltag zu gewähren. Während der Ferien kann man spielerisch "am Ball bleiben": Gemeinsam interessante Bücher oder Zeitschriften lesen, engllische Filme ansehen, logische Rätsel gemeinsam lösen, Fotoalben mit kleinen Texten selbst gestalten, Blitzrechenspiele während langer Autofahrten, mit dem Kind gemeinsam einkaufen gehen und die Endsumme schätzen lassen bzw. nachrechnen... Wichtig ist, dass das Kind dabei Spaß hat und sich das Programm wesentlich von dem in der Schule abhebt. Auch die Vorbildwirkung ist dabei - wie in allen Lebensbereichen - nicht zu unterschätzen: Wenn auch Sie im Urlaub lesen wird ihr Kind eher zum Buch greifen. Wenn Sie Ihr Kind ermutigen, auch während der Ferienzeit geistig aktiv zu bleiben, wird es den Schuleinstieg im Herbst wieder gut schaffen.

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    Können Sie ein gutes Nachhilfe-Institut empfehlen?

    Guten Abend, qualitativ sehr gute Nachhilfe bietet das Nachhilfeinstitut IMF (www.imf.at). Die Nachhilfelehrer sind sehr kompetent, das Angebot vielfältig und die Beratung sehr umfangreich. Das Nachhilfeinstitut befindet sich direkt bei der U-Bahnstation Nestroyplatz und ist daher sehr gut erreichbar. Liebe Grüße Alexandra Ullrich

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    Liebe Frau Ullrich, mein 10-jähriges Kind hat Schwierigkeiten in der Schule, der Grund ist eine kleine Lernschwäche. Er erhält während dem Schuljahr viel Unterstützung von seiner Lehrperson und so ist es in diesem Jahr auch schon deutlich besser geworden. Wie können wir unseren Sohn auch in den Sommermonaten angemessen fördern?

    Guten Abend! Da aus Ihrer Anfrage nicht hervorgeht, welche Lernschwäche Ihr Kind hat, ist es schwierig, die Frage ganz konkret zu beantworten. Sollte im Bereich der Teilleistungen (visuelle oder autitive Teilleistung bzw. Raumorientierung) eine Schwäche erkennbar sein, so empfehle ich die Internetseite des Kärntner Legasthenieverbandes www.legasthenie.com. Hier können Sie unter dem Punkt "Links" tolle Arbeitsblätter und Spiele kostenlos downloaden. Diese Arbeitsblätter und Spiele sind durchwegs für alle Kinder geeignet, nicht nur für legasthene Kinder. Des weiteren empfehle ich konzentrationsfördernde Spiele wie z.b.: "Koffer packen", Wortketten, Reimwörter,... Sollte sich die Lernschwäche Ihres Kindes in der Form von Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche bemerkbar machen, so sollte auf alle Fälle 2-3 Wochen vor Schulbeginn mit der Wiederholung des Stoffes der absolvierten Klasse begonnen werden. Wichtig ist es aber, Ihrem Kind wirklich ein paar Wochen "Ferien von den Buchstaben und Zahlen" zu gönnen und in dieser Zeit spielerisch seine einzelnen Teilleistungen zu trainieren. Dadurch wird sich die Aufmerksamkeitsspanne und Konzentration Ihres Kindes kontinuierlich erhöhen, ohne dass es ständig an die Schule erinnert wird. Ich hoffe, dass Ihre Frage nun ausreichend beantwortet wurde und stehe für konkrete Anfragen selbstverständlich weiterhin zur Verfügung! Liebe Grüße Alexandra Ullrich

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