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Ulrike Wagner

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    Ich weiß nicht, ob Sie mir dabei helfen können, aber es geht um Folgendes: Ich arbeite bei einer der größten Banken weltweit. Nun hat mir der Chef einer anderen großen Bank eine E-Mail geschrieben, in der er um ein Gespräch bittet, um mich abzuwerben. Da ich mich mit meiner Chefin sehr gut verstehe, weiß ich nicht, ob ich ihr es sagen soll und wann ich es ihr sagen soll (nach dem Treffen mit der Konkurrenz oder davor). Ich bin interessiert an der Konkurrenz, tendiere aber dazu, bei meiner Firma zu bleiben. Wie soll ich mit der Situation umgehen?

    Vielen Dank für Ihre Frage. Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten. Mein Favorit wäre: Ich würde die Einladung annehmen und versuchen, so viel als möglich über das “Angebot“ zu erfahren und herausfinden, was mein aktueller „Marktwert“ ist. Dann würde ich überlegen, ob ein Wechsel interessant ist. Vor- und Nachteile der jeweiligen Firmen bzw. Angebotspackages abwägen. Nun würde ich mit meiner Chefin sprechen, ihr sagen, dass ich ein Angebot bekommen habe und, da wir ja ein tolles Verhältnis haben, ich ihr das offen mitteile. Nun gibt es wieder mehrere Möglichkeiten. Ich könnte ihr sagen, dass das Angebot einfach so interessant ist, dass ich ernsthaft überlege. Hier hat sie nun die Möglichkeit, mir auch ein neues Angebot zu machen, damit ich bleibe. Tut sie das nicht, würde ich noch ernsthafter überlegen. War das Angebot der „neuen“ Bank nicht interessant, schätzen Sie Ihre momentane Situation umso mehr. In diesem Fall würde ich auch überlegen, ob ich es überhaupt meiner Chefin gegenüber erwähnen muss. Es könnte ja auch später einfach in einem Nebensatz fallen: "...übrigens XY hat mir auch einmal ein Angebot gemacht, war aber nicht wirklich interessant." Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und freue mich darauf, zu hören, wie es gelaufen ist! Herzliche Grüße Ulrike Wagner

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