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Astrid Janovsky

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Die letzten Fragen.

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    Ich bin seit 4 Wochen krank. Zuerst hatte ich eine Verkühlung mit Fieber 1,5 Wochen lang. Dann war ein paar Tage eine Ruh und dann bekam ich eine Nebenhöhlenentzündung, die seit über einer Woche nicht besser wird. Ich nehme Augentropfen mit Cortisol und Tabletten gegen den Schleim. Brauch ich was härteres? Wie lange dauert so eine Nebenhöhlenentzündung? Ich merke nicht, dass es besser wird. Bitte um Rat. Danke

    Zuerst einmal sollten Sie Ihrem Immunsystem ein bisschen Dampf machen. Gönnen Sie Ihren Abwehrkräfte ein kleines Verwöhnprogramm und füttern Sie es mit Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen aus Holunder oder Echinacea. Gegen Probleme der Atemwege empfehle ich gerne Tropfen mit dem Extrakt der Kaplandpelargonie, da ich damit selbst immer wieder gute Erfahrungen mache. Gegen die Nebenhölenentzündung gibt es einen speziellen Nasenspray mit Chrisanthemenextrakt, der von der Krankenkasse allerdings nicht bezahlt wird. Der brennt zwar leider ein bisschen (selbst getestet), wirkt aber sehr schnell (selbst getestet!). Unterstützend können Sie spezielle pflanzliche Tropfen mit den Extrakten von Schlüsselblume, Enzian und noch einigen anderen Kräutern einnehmen. Diese bewirken, dass sich das Sekret in den Nebenhölen verdünnt und schnelle abfließen kann. Gibt es übrigens auch in Drageeform. Wenn sich ihr Nasensekret gelblich bis grünlich verfärbt, sollten Sie jedenfalls einen Arzt aufsuchen, damit Ihnen dieser ein Antibiotikum verschreibt. Unterstützen Sie den Heilungsprozess, indem Sie viel Trinken und mehrmals täglich mit Salzwasser inhalieren.

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    Ich bin nicht Hepatitis geimpft, sollte ich A und B impfen oder reicht A? Ich arbeite als PR-Assistentin und reise viel. danke

    Hepatits A ist auch als "Reisehepatitis" bekannt. Sie wird vor allem durch Nahrungsmittel übertragen. Hepatitis B hingegen findet seine Verbreitung in erster Linie über Körperflüssigkeiten oder gemeinsam genutzte Geräte wie Rasierer. Der Verlauf der B-Form ist schwerer al jener von A. Im Österreichischen Impfplan ist die Immunisierung gegen Hep. B für alle Personen empfohlen und wird mittlerweile standardmäßig im Zuge des Mutter-Kind-Passes durchgeführt. Auf Reisen ist sowohl eine Ansteckungsgefahr mit dem A- wie auch dem B-Erreger gegeben. Ich empfehle Ihnen daher, sich gegen beide Stämme impfen zulassen. Es gibt dafür eine Kombinationsimpfung, die zwei mal im Abstand von 4 Wochen und dann anch weiteren 6 Monaten verabreicht wird. Danach beträgt Ihr Impfschutz etwa 5-10 Jahre (meist muss Hep. B früher aufgefrischt werden als Hep. A) Von 1. April bis 31. Mai erhalten sie den Kombinationsimpfstoff - aber auch den reinen A-Impfstoff - in Österreichs Apotheken ermäßigt.

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    Mein Körper juckt in letzter Zeit die ganze Zeit. Ich habe aber keinen Ausschlag oder so. Ist das psychisch oder was könnte das sein? lg Leni

    Liebe Leni, gerade im Winter tritt häufig Juckreiz auf, der sich nicht auf den ersten Blick einer bestimmten Ursache zordnen lässt. Meist ist der Grund, dass die Haut durch die warme trockene Raumluft und dicke Kleidung austrocknet. Dadurch wird die oberste Hautschicht rauh und beginnt zu juckene. Versuchen Sie es mit einer reichhaltigen Körpermilch - am besten mit dem Zusatz Carbamid - die Sie mindestens ein Mal täglich auftragen. Vermeiden Sie außerdem zu heiße Duschen oder lange Bäder. Sollten Sie in der kalten Jahreszeit doch gerne in der Wanne entspannen, empfehle ich Ihnen die Verwndung spezieller Badeöle. Statt sich danach mit dem Handtuch trockenzurubbeln sollten sie den Körper anschließend nur vorsichtig trockentupfen. Falls Sie die Möglichkeit haben, besuchen Sie ab und zu ein Dampfbad.

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    Ich habe schon auf verschiedene Wege versucht das Rauchen aufzugeben, Nikotinpflaster und so weiter habe ich bisher abgelehnt, weil ich das als Selbstbetrug empfinde. Ich meine, man verzichtet dann ja nicht wirklich auf das Nikotin.... Weil bis jetzt aber nichts anderes funktioniert hat, würde ich es doch gerne versuchen. Haben Sie einen Tipp, welche Nikotinersatzprodukte besonders wirksam sind? DANKE

    Nikotinersatz ist kein Betrug, sondern hilft dem Körper, sich langsam an das zigarettenfreie Leben zu gewöhnen. So können Sie die Abhängigkeit langsam reuzieren, die giftigen Substanzen der Zigarette (sowie die Belastung für Ihre Umwelt!) aber sofort absetzen. Die Wahl des Ersatzmittels richtet sich nach den Rauchgewohnheiten. Greifen Sie nur in bestimmten Situationen (z.B. Stress bei der Arbeit) zum Glimmstengel, ist der Kaugummi für Sie passend. Verteilen Sie den Zigarettenkonsum gleichmäßig über den Tag und rauchen Sie mehr als 2 Packerl am Tag, sind Sie prädestiniert für das Pflaster. Sind Sie eher der Genusstyp, dem die Zigarette zwischen den Fingern auch beim Entspannen hilft, wählen Sie den Inhalator. Am besten lassen Sie sich in Ihrer Apotheke über die genaue Anwendung der entsprechenden Produkte einweisen. Und noch ein Tipp von mir: suchen Sie sich Verbündete! Unter den Augen und dem Ansporn von Gleichgesinnten sind Ihre Erfolgschancen wesentlich größer!

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    Ich habe ziemlich hohen Eisenmangel. Die üblichen Tabletten aus dem Drogeriemarkt schlagen mir sehr auf den Magen, haben Sie vielleicht einen Tipp, für ein schonendes, gut verträgliches Mittel?

    Eisenpräparate werden am besten vom Körper aufgenommen, wenn man sie nüchtern mit einem Vitamin C-hältigen Getränk (Orangensaft) einnimmt. Sollte Ihr Magen dabei wenig erfreut sein, nehmen Sie die Tabletten nach dem Essen. Dann kann der Wirkstoff allerdings weniger gut verarbeitet werden und die Therapie dauert länger. Eine Alternative (bei leichtem Eisenmangel) sind spezielle Obst- und Gemüsesäfte mit erhöhtem Eisenanteil. Bewahren Sie diese immer im Kühlschrank auf. Erstens ist die geöffnete Flasche so länger haltbar und zweitens schmeckt das Säftchen dann besser. Der Eisenmangel muss vom Arzt via Bluttest nachgewiesen werden. Dann wird er Ihnen ein Rezept für ein Eisenmedikament aus der Apotheke verschreiben. Nur aufgrund eigener Vermutungen kann die Einnahme eisenhältiger Präparate den Körper schädigen.

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    Ich habe im Winter immer so trockene Hände, darum verwende ich täglich mehrmals eine Handcreme. Nun wollte ich wisse, ob man daruf auch süchtig werden kann. Also ob der Körper die eigene Fettproduktion irgendwann einstellt und ich dann immer mehr cremen muss?

    Prinzipiell spricht nichts dagegen, während der kalten Jahreszeit eine Handcreme zu verwenden. Es empfiehlt sich aber, zwischen durch die Produkte zu wechseln. Wenn Ihre Haut im Winter so viel Pflege braucht, sollten Sie vielleicht auf ein reichhaltigeres Produkt umsteigen. Achten Sie auf den Zusatz von Carbamid bzw. Urea. Dieser Stoff bewirkt einen nachhaltigeren Pflegeeffekt.

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    Was halten Sie von abnehmen mit Schüßler Salzen? Ist das wirklich möglich?

    Man nimmt ab indem man weniger Kalorien zu sich nimmt oder mehr Kalorien verbrennt. Was so einfach klingt, ist in der Praxis meist recht mühsam. Schüsslersalze können bei Ihren Anstrengungen unterstützend wirken und vor allem beim Entschlacken helfen. Nr 5 und Nr 9 lösen die Stoffe, welche durch die Einnahme von Nr 10 abtransportiert werden. Die Nr 7 ist hilfreich, wenn Sie besonderes Verlangen nach Schokolade haben, Nr 8 dämpft hingegen den Heißhunger auf Saures. Generell gibt es leider nicht "die Wunderpille". Gewichtsverlust wird vorrangig durch Ernährungsumstellung und Bewegung erreicht, Sie können aber mittels Schüßler Salzen Ihre Anstrengungen schneller auf der Waage sichtbar machen und Heißhungerattacken dämpfen.

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    Welche Arzneimittel sollte man zur Sicherheit immer daheim haben?

    Die Ausstattung der Hausapotheke richtet sich natürlich nach den Personen, die im Haushalt leben. Jedenfalls immer griffbereit sein sollten Medikamente gegen Schmerzen und Fieber, Husten- und Schnupfenmittel sowie ein Präparat gegen Durchfall . Auch Tabletten gegen allergische Reaktionen sowie eine Salbe zur Behandlung von Insektenstichen gehören zur Grundausstattung. Außerdem sollten sich in Ihrer Hausapotheke auch Verbandsmaterial, Pflaster, Desinfektionsmittel, eine Wundheilsalbe, eine Salbe gegen Sportverletzungen sowie eine Creme gegen Verbrennungen befinden.

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    Liebe Frau Janovsky! Mein ganzes Büro rotzt und schneuzt schon wieder. Normalerweise bin ich davon ja auch recht schnell betroffen. Aber Gott sei Dank hats mich diesmal nicht erwischt. Trotzdem interessiert mich, wie ich jetzt im Herbst den Erkältungen am besten - mit NATÜRLICHEN - Mitteln wie Tees etc. vorbeugen kann. Vielen Dank!

    Der beste Schutz sind ein gutes Immunsystem und Hygiene! Als pflanzliche Immun"booster" wirken der Rote Sonnenhut (Echinacea) und Holunderbeeren. Versuchen Sie, viel zu trinken, denn an feuchten Schleimhäuten können Krankheitserreger schlechter angreifen. Es gibt auch einen speziellen Nasenspray mit Rotalgenextrakt, der den feindlichen Viren- und Bakterienangriff in Schach hält. Sehr bewährt hat sich die Desinfektion der Raumluft mit ätherischen Ölen. Es gibt spezielle Sprays, man kann aber auch einfach das Duftlämpchen anheizen. Desinfizierend wirken unter anderem Eukalyptus- und Thymianöl. Vor allem bei kleinen Kindern im Haushalt greifen sie am besten zu Cajeput. Wenn Sie sich noch mehrmals täglich gründlich die Hände waschen, sollte einem schnupfenfreien Herbst nichts mehr im Wege stehen!

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